KlimaHeadline
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CO2-Tabelle fossile Brennstoffe und Holz:
  

"...Wie wir mit drei einfachen Maßnahmen den CO2-Ausstoß durch heizbare Gebäude drastisch verringern können..."

Klimaschutz geht uns alle an. In Deutschland wird jedes Jahr fast fünf mal so viel CO2 in die Atmosphäre geblasen, wie unsere Wälder aufnehmen können.

Damit Deutschland klimaneutral wird, müssen wir unseren CO2-Ausstoß um fast 80 % senken. Mit drei einfachen Maßnahmen kommen wir einen entscheidenden Schritt weiter.


3 einfache, aber entscheidende Maßnahmen, um Deutschland klimaneutral zu machen:

  

  • Maßnahme 1:
    Verzicht, Holz zu verbrennen, um Gebäude zu beheizen
      
  • Maßnahme 2:
    Gleichsetzung der Primärenergiefaktoren von Öl, Gas und Holz
      
  • Maßnahme 3:
    Passivhausstandard als Mindeststandard: Verbot, heizbare Gebäude zu bauen, die mehr als 15 kWh/m²a Wärmeenergie benötigen

KlimaHLProblem
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Das Problem:

Wir blasen fast fünf mal soviel CO2 in die Atmosphäre, wie unsere Wälder aufnehmen können

KlimaWald
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Beim Verbrennen fossiler Brennstoffe und von Holz entsteht das Gas Kohlendioxid (CO2). Kohlendioxid ist hauptverantwortlich für den Klimawandel.

Der CO2-Anteil in der Luft ist in den letzten Jahrzehnten stetig angestiegen. Um den Klimawandel zu stoppen muss Deutschland klimaneutral werden, das bedeutet, wir müssen den CO2-Anteil wieder reduzieren oder zumindest auf diesem Niveau halten.

Das funktioniert nur, wenn wir nur noch so viel CO2 ausstoßen, wie unsere Wälder aufnehmen können.

  

Waldfläche Deutschland, um das CO2 der fossilen Brennstoffe zu binden

  

Die Waldfläche in Deutschland ist viel zu klein, bzw. der CO2-Ausstoß ist viel zu hoch. Wir stoßen fast fünf mal so viel CO2 aus, wie unsere Wälder aufnehmen können.

Ca. 32% der Fläche Deutschlands ist mit Wald bedeckt. Nur um das CO2 aufzunehmen, das neu bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen und von Holz entsteht und das die Ozeane nicht aufnehmen können, müssten 143% der Fläche Deutschlands mit Wald bedeckt sein.

Da wir unseren Wald nicht soweit vergrößern können, müssen wir den CO2-Ausstoß um fast 80% verringern.

Die Menschheit verbraucht deutlich mehr Ressourcen, als unser Planet auf Dauer verkraften kann.

Wenn alle Menschen so verschwenderisch wären wie die Deutschen benötigten wir 2,6 Erden. 55% dieser Fläche müsste mit Wald bedeckt sein, um das ausgestoßene CO2 zu binden, welches die Meere nicht aufnehmen können. (Quelle: WWF Living Planet Report 2014)

KlimaHLAnteil
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Der Anteil heizbarer Gebäude:

Welchen Anteil haben beheizte Gebäude am Entstehen von CO2 durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und Holz?

KlimaAnteilGebaeude
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40% der Energie in Europa wird für das Beheizen von Gebäuden benötigt

  

Fossile Brennstoffe werden zu einem großen Teil (neben Industrie und Verkehr) für die Wärmeerzeugung in Gebäuden eingesetzt. 40% der Energie in Europa wird für das Beheizen von Gebäuden benötigt.

Um den Klimaschutz wirkungsvoll voran zu treiben muss der CO2-Ausstoß von Gebäuden deutlich gesenkt werden.

Dies ist mit drei einfachen und sehr wirkungsvollen Maßnahmen machbar...

  

KlimaHLLoesungen
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Lösungsansätze Heizenergie:

  

Drei einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen, um Deutschland klimaneutral zu machen

KlimaHLHolz
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Maßnahme 1:

Verzicht, Holz zu verbrennen, um Gebäude zu beheizen

KlimaVerbotHolzCo2Tabelle
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Fossile Brennstoffe sind für den Klimawandel verantwortlichViele Menschen sagen, dass das Verbrennen von Holz an sich "nachhaltig" ist. Es ist auch "CO2-neutral". Wenn man sich nur diesen einzelnen Punkt anschaut, dann ist das auch völlig in Ordnung.

Wenn wir jedoch beim Klimaschutz wirklich etwas bewirken wollen, dann müssen wir uns das Große Ganze anschauen. Es reicht leider nicht, dass ein einzelner Punkt von vielen CO2-neutral ist. Deutschland muss insgesamt CO2-neutral werden.

Um den Klimawandel zu stoppen ist ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe und Holz als Brennstoff nötig.

In den beiden nachfolgenden Tabellen erhalten Sie einen Überblick, wie viel CO2 bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe sowie bei der Verbrennung von Holz freigesetzt wird.

  

CO2-Tabelle für die wichtigsten fossilen Brennstoffe und Holz für das Beheizen von Gebäuden

  

CO2-Tabelle 1: CO2-Belastung nach Menge

  

Menge Heizwert CO2
Erdgas 1 m³ 10,1 kWh 1,85 kg
Heizöl 1 Liter 9,8 kWh 2,7 kg
Pellets W20 1 kg 4,8 kWh 1,83 kg

  

Um ein Gebäude zu beheizen muss ein bestimmter Heizwert zugeführt werden. Die Höhe des Heizwerts ist unabhängig von der gewählten Energieart. Sie ist ausschließlich abhängig vom Wärmebedarf des Gebäudes.

Vergleichen wir deshalb den CO2-Ausstoß der fossilen Brennstoffe und Holz bei gleichem Heizwert...

  

CO2-Tabelle 2: CO2-Belastung nach Heizwert

Nach dem Umrechnen der Werte aus Tabelle 1 ergibt sich:

  

Menge Heizwert CO2
Erdgas 0,97 m³ 9,8 kWh 1,79 kg
Heizöl 1 Liter 9,8 kWh 2,7 kg
Pellets W20 2,05 kg 9,8 kWh 3,75 kg

  

Wie wir an dieser Tabelle sehr gut erkennen können ist der CO2-Ausstoß beim Heizen mit Pellets mehr als doppelt so hoch als beim Heizen mit Erdgas. Selbst beim Beheizen eines Gebäudes mit Öl wird die Atmosphäre weniger mit CO2 belastet als mit Holz.

Der CO2-Anteil in der Atmosphäre lässt sich definitiv nicht verringern, in dem wir durch das Verbrennen von Holz noch mehr CO2 in die Luft blasen. Ganz im Gegenteil, durch das Ersetzen von Gasheizungen durch Pelletheizungen steigt die Menge des CO2 in der Atmosphäre und der Klimawandel wird beschleunigt.

  

Ein Beispiel soll das verdeutlichen:

  

Um eine Altbauwohnung mit z.B. 150 kWh/m²a Wärmeenergiebedarf und einer Wohnfläche von 100 m² zu beheizen, werden im Jahr 15.000 kWh Heizenergie benötigt.

Wird diese Wohnung mit Gas beheizt, entstehen durch die Verbrennung 2.340 kg CO2.

Wird diese Wohnung jedoch mit Holz beheizt, entstehen 5.740 kg CO2, das sind 3.400 kg CO2 mehr als mit der Gasheizung.

Werden nun durch die Förderung der KfW-Bank z.B. eine Million Gasheizungen in solchen Wohnungen durch Pelletheizungen ersetzt, dann wird die Atmosphäre nach dem Austausch der Heizungen jedes Jahr mit 3,4 Millionen Tonnen CO2 mehr belastet als vorher.

Die bestehende Waldfläche reicht sowieso nur für ein fünftel des aktuellen CO2. Sie wird auch durch das Verbrennen von Holz nicht größer.

Würde man nun Holzheizungen durch Gasheizungen ersetzen, könnte man bei einer Million dieser Wohnungen wieder 3,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr eingesparen.

Da durch die Klimaerwärmung, die trockenen Sommer und die damit verbundenen Borkenkäfer unsere Wälder inzwischen geschwächt sind, müssen wir davon ausgehen, dass diese in Zukunft eher weniger CO2 binden.

Ein Umdenken ist dringend nötig. Ein Verzicht, Holz als Brennstoff zum Beheizen von Gebäuden zu verwenden, bringt uns ein großes Stück weiter. Wenn der Gesetzgeber die dafür notwendigen Rahmenbedingungen schafft, könnte man das doch wieder über die KfW-Bank finanzieren smiley

  

Auf Kaminöfen verzichten, in denen Holz verbrannt wird...

  

Das Verbrennen von Holz ist Klimakiller Nummer 1 in PrivathaushaltenIn Neubauten werden auch heute oft noch Kaminöfen oder ähnliches eingebaut, die mit Holz befeuert werden. Die Wärme dieser Öfen ist zwar sehr behaglich und angenehm, doch das Verbrennen von Holz zerstört unsere Umwelt.

Wenn Sie unseren Planeten lieben und Sie wollen dass er auch für nachfolgende Generationen bewohnbar bleibt, dann verzichten Sie auf einen Kaminofen.

Sie verzichten damit zwar scheinbar auf ein Stück Luxus, doch der Beitrag, den Sie dadurch zum Klimaschutz leisten, ist viel wertvoller. Bauen Sie Ihr Haus lieber als Passivhaus. Dann haben Sie keinerlei Arbeit mit Holz, keinen Dreck, keinen Kamin, keinen Schornsteinfeger, dafür ein sehr angenehmes Wohnklima. Das ist wahrer Luxus.

KlimaHLFaktor
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Maßnahme 2:

Die Gleichsetzung des Primärenergiefaktors von Gas, Öl und Holz

KlimaFaktorPrimaerenergie
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Wenn man sich die Zahlen der Maßnahme 1 anschaut, dann drängt sich einem die Frage auf:

"Warum wird eine Energieart gefördert, die durch einen höheren CO2-Ausstoß den Klimawandel beschleunigt?"

  

Der Trick mit der Primärenergie von fossilen Brennstoffen und Holz...

-> So wird Holz "klimafreundlich"

  

Mit dem Primärenergiefaktor rechnet man sich die Zahlen einfach schön.

Oft wird bei den Angaben zum Energiebedarf von Gebäuden von der Primärenergie gesprochen. Beim Primärenergiebedarf handelt es sich um den tatsächlichen Energiebedarf plus die Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb des Gebäudes entstehen, z.B. die Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der Brennstoffe.

Das ausgestoßene CO2 dieser Prozessketten müsste eigentlich dem bei der Verbrennung ausgestoßenen CO2 noch hinzu gezählt werden. Normalerweise eine ganz einfache Addition:

CO2(a) + CO2(b) = CO2(c)

So weit so gut. Das macht erstmal Sinn.

Doch bei dieser Rechnung wäre der Ausstoß an CO2 bei Holz deutlich höher als bei Öl und Gas.

  

Der CO2-Wert für Holz wird drastisch nach unten korrigiert

  

Um das Verbrennen von Holz als "klimafreundlich" bezeichnen zu können, wird der CO2-Wert für Holz drastisch nach unten korrigiert.

Es wurde ein Multiplikator (Primärenergiefaktor) speziell für Holz festgelegt, durch den das gewünschte Ergebnis erreicht wird.

Um den Primärenergiebedarf zu erhalten multipliziert man...

  • Gas         x   1,1
  • Öl             x   1,1
  • Holz        x   0,2

...voilà, und schon gilt Holz als klimafreundlich.

Durch diese Formel verändert sich der rechnerische CO2-Ausstoß eines Gebäudes genau so wie der rechnerische Energiebedarf.

  

Nehmen wir als Beispiel nochmal unsere Altbauwohnung aus der Maßnahme 1:

  

Unsere Wohnung mit 100 m² Wohnfläche und einem tatsächlichen Wärmeenergiebedarf von 150 kWh/(m²a) benötigt im Jahr echte 15.000 kWh Wärmeenergie. Dabei ist es egal, mit welchem Brennstoff diese Wärmeenergie erzeugt wird.

Gehen wir davon aus, diese Wohnung wird mit Gas beheizt. Durch den Brennstoff Gas werden tatsächlich 2.740 kg CO2 in die Atmosphäre geblasen.

  

Nun berechnen wir den Primärenergiebedarf mit unserer Gasheizung:

  

15.000 kWh x 1,1 = 16.500 kWh

2.340 kg CO2 x 1,1 = 2.574 kg CO2

  

Stellen Sie sich einmal vor, wir möchten diese Wohnung energetisch sanieren. Wir haben nun zwei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Wir dämmen die Wohnung. Durch eine gute Dämmung benötigen wir weniger Energie und erzeugen weniger CO2. Das hilft dem Klimaschutz.

Möglichkeit 2: Wir rechnen uns die Zahlen schön. Dann bauen wir eine Pelletheizung ein und blasen noch mehr CO2 in die Atmosphäre. Das treibt den Klimawandel voran.

  

Berechnen wir nun den Primärenergiebedarf mit unserer Pelletheizung:

  

15.000 kWh x 0,2 = 3.000 kWh

5.740 kg CO2 x 0,2 = 1.148 kg CO2

  

So einfach errechnet sich Klimaschutz. Doch dabei entstehen zwei Probleme:

  

Problem 1:

Die 15.000 kWh Heizenergie werden trotzdem verbraucht und müssen bezahlt werden.

Problem 2:

Die 5.740 kg CO2 werden trotzdem in die Luft geblasen.

KlimaMerksatzFaktor
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So lange die Primärenergiefaktoren von Gas, Öl und Holz unterschiedlich sind, ist das alles nur Augenwischerei.

Erst mit dem Anpassen der Faktoren auf den gleichen Wert lassen sich die Zahlen wirklich vergleichen.

Erst mit dem Anpassen des Primärenergiefaktors von Holz auf 1,1 ist echter Klimaschutz möglich.

  

Diese Maßnahme kann und muss sofort umgesetzt werden! Hier ist der Gesetzgeber in der Pflicht!

KlimaFaktorCenter2
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Und jetzt nochmal für alle die meinen, dass sie der Welt etwas Gutes tun, wenn sie mit Holz heizen:

  

Der Irrglaube vieler Menschen ist, dass die Waldfläche in Deutschland vergrößert wird, wenn mehr Menschen mit Holz heizen.

Die Waldfläche in Deutschland bleibt gleich. Sie ist bereits jetzt viel zu klein. Damit der bestehende Wald das CO2 binden kann, das momentan in Deutschland freigesetzt wird, müssen wir den CO2-Ausstoß schnellstmöglich um fast 80% senken.

Noch mehr Holz verbrennen und dadurch zusätzlich CO2 in die Atmosphäre blasen ist absolut fatal und bewirkt das Gegenteil.

KlimaHLPassivhaus
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Maßnahme 3:

Passivhausstandard als Mindeststandard...
Verbot, heizbare Gebäude zu bauen, die mehr als 15 kWh/(m²a) Wärmeenergie benötigen

KlimaMerksatz1
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Die beste Heiz-Energie ist die Energie, die gar nicht erst erzeugt werden muss...

KlimaVerbotUeber15kWh
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Enormes Potenzial bei Neubau, um fossile Brennstoffe, Holz und CO2 einzusparen

70% der Energie für Heizung: Enormes Einsparpotenzial für fossile Brennstoffe und CO2Die deutschen Privathaushalte verbrauchen über 70% der Energie für die Heizung.

Durch den Bau von Passivhäusern ist es möglich, die benötigte Heizenergie in Gebäuden extrem zu senken. Damit lässt sich die Verbrennung fossiler Brennsoffe und Holz komplett vermeiden.

Passivhäuser sind Gebäude, die maximal 15 kWh/(m²a) Wärmeenergie benötigen.

Im Vergleich zu unserer 100 m² Altbauwohnung aus den vorherigen Beispielen, die 15.000 kWh Wärmeenergie im Jahr benötigt, verbraucht eine 100 m² Passivhauswohnung maximal 1.500 kWh.

  

Im Passivhaus kann man auf fossile Brennstoffe und auf Holz als Brennstoff ganz verzichten...

  

CO2 einsparen im isorast-Passivhaus durch Minimierung der WärmeverlusteDer erste Schritt, um auf fossile Brennstoffe und den Brennstoff Holz zu verzichten, ist die Minimierung des benötigten Heizwertes.

Durch die konsequente Minimierung der Wärmeverluste auf einen Jahresheizwärmebedarf von unter 15 kWh/(m²a) kann diese minimale benötigte Restwärme in Passivhäusern ganz ohne fossile Brennstoffe und ohne Holz erzeugt werden.

  

Passivhausstandard als Mindeststandard

  

Den Passivhausstandard hätte man bereits vor 20 Jahren per Gesetz als Mindeststandard festlegen müssen. Seitdem ist es möglich, mit ganz einfachen Mitteln Häuser zu bauen, die maximal 15 kWh/(m²a) Wärmeenergie benötigen. Man nennt diese Häuser Passivhäuser.

Die ersten Passivhäuser in Deutschland sind deutlich älter. Sie wurden bereits im Jahre 1990/91 gebaut. Es handelt sich um vier Reihenhäuser in Kranichstein bei Darmstadt. Diese Häuser sind seit 1991 normal bewohnt. Der gemessene Energieverbrauch ist bis heute stabil geringer als 10 kWh/(m²a).

Die Gebäude haben eine sehr gute Luftqualität und eine hohe thermische Behaglichkeit. Die Einsparung an Wärmeenergie gegenüber traditionellen Gebäuden beträgt somit mehr als 90 %.

Aufgrund der einwandfreien Funktion der verwendeten Bauteile wurde die Serienfertigung vorangetrieben. Das erste vom Passivhaus-Institut zertifizierte Wandsystem für Passivhäuser war isorast. Seit mehr als 20 Jahren ist es nicht mehr nötig, heizbare Gebäude zu errichten, die mehr als 15 kWh/(m²a) benötigen.

Seit über 20 Jahren kann man klimafreundlich bauen. Trotzdem werden heute noch überwiegend Energieschleudern gebaut.

Selbst ein Gebäude mit 30 kWh/(m²a) benötigt doppelt so viel Energie, wie nötig ist. Das ist ein Irrsinn und die totale Katastrophe für unser Klima. Viele neue Gebäude vergeuden sogar noch mehr Energie.

Auf der einen Seite jammert die Baubranche, dass die energetische Sanierung von Wohngebäuden hierzulande kaum voran geht und dass diese Unsummen verschlingt. Auf der anderen Seite müssten die meisten Gebäude, die heute neu gebaut werden, sofort energetisch saniert werden. Wie krank ist das denn?

Die Bauteile, um ganz einfach Gebäude mit weniger als 15 kWh/(m²a) zu errichten, sind da. Die gibt es in Hülle und Fülle. Diese Bauteile gibt es aus unterschiedlichen Materialien. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Baubranche jedoch ist sehr träge. Sie hatte inzwischen über 20 Jahre Zeit, auf eine klimafreundliche Bauweise umzustellen, aber sie macht es nicht. Nach dem Motte: „Das machen wir schon immer so“ wird nur geändert, was unbedingt sein muss.

Deshalb muss der Gesetzgeber endlich eine ganz klare Entscheidung treffen: Alle heizbaren Gebäude, die ab sofort neu gebaut werden, müssen einen tatsächlichen Heizenergiebedarf von maximal 15 kWh/(m²a) haben.

Dieses Gesetz ist inzwischen schon 20 Jahre überfällig und sollte sofort umgesetzt werden. Nur so haben wir eine Chance, Deutschland auf absehbare Zeit klimaneutral zu machen. Nur so kann der Klimawandel gestoppt werden.

CO2Merksatz2
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In Passivhäusern kann komplett auf fossile Brennstoffe und auf Holz als Brennstoff verzichtet werden!

KlimaLinkEhaus
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isorast-Passivhaus als E-HausUm ein Passivhaus zu heizen wird eine Wärmeenergiemenge von maximal 15 kWh/(m²a) benötigt.

Diese geringe Wärmemenge lässt sich leicht mit Strom erzeugen. Große Heizungsanlagen mit Wasserkreislauf sind überflüssig. Die Luft wird direkt erwärmt.

Erzeugt man den Strom dazu über Photovoltaik auf dem eigenen Hausdach, ist das der beste Klimaschutz.

Infos zum Passivhaus und zur Haustechnik im E-Haus finden Sie auf der Website passivhaus-weller.de

KlimaPs
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PS: Sind wir wirklich bereit, für unsere Gewohnheiten und unser Ego alles zu opfern?

  

Einmal angenommen, alle Menschen wären so verschwenderisch wie die Deutschen, dann benötigten wir 2,6 Erden. 55% dieser Fläche müsste mit Wald bedeckt sein, um das ausgestoßene CO2 zu binden, welches die Meere nicht aufnehmen können. (Quelle: WWF Living Planet Report 2014)

Wenn wir unser Verhalten nicht ändern kollabiert unser Planet. Der Zeitpunkt kommt immer näher. Wir müssen jetzt umdenken und handeln.

Wir haben nur diesen einen Planeten. Er ist es wert, ihn so zu erhalten wie er ist. Wenn jeder mithilft können wir das schaffen. Das Ergebnis ist die Summe der Entscheidungen, die wir treffen.

Entscheiden wir uns doch einfach für unseren Planeten. Jeder kann etwas beitragen. Richten wir unseren Fokus auf Klimaschutz und eine intakte Natur.

  

Das Universum unterstützt uns dabei...

  

Das Universum unterstützt uns bei allem, worauf wir unsere Energie lenken. Es behütet und beschützt uns. Worauf wir unsere Energie lenken, das erweitert sich.

Das Gemälde "Die Zeit in DEINER Hand" soll genau daran erinnern. Es dient vielen Menschen als visueller Anker. Fokusieren wir uns auf Klimaschutz und eine intakte Natur, bis wir es erreicht haben. Das Universum unterstützt uns dabei.

  

Gemälde: "Die Zeit in DEINER Hand"

  

Mehr Infos zu diesem wundervollen Werk und den davon erhältlichen Kunstdrucken finden Sie auf meiner Atelier-Website.

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