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Passivhaus plus ... schnell und einfach massiv Bauen

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"... Deutschland braucht 300.000 neue Wohnungen pro Jahr ..."

So gelingt Klimaschutz
durch Wohnungsbau mit Passivhäusern

  

Nach einem Bericht in der Main-Post am Samstag, den 5. September, rechnet der deutsche Städtetag mit einem steigenden Bedarf an neuen Wohnungen in Deutschland. Dies ist zum Teil auch auf die hohen Flüchtlingszahlen zurückzuführen. Besonders in Ballungsräumen werden in den kommenden Jahren deutlich mehr bezahlbare Wohnungen benötigt. Die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin und Städtetagspräsidentin Eva Lohse sagt: „Wir werden pro Jahr insgesamt in Deutschland mindestens 300.000 neue Wohnungen brauchen“.

Doch mehr Wohnungen bedeuten gleichzeitig einen höheren Energiebedarf, und somit einen höheren Ausstoß an CO2. Denn gerade beim Neubau von Miet- und Eigentumswohnungen wird heute zum größten Teil noch nach veralteten Methoden gebaut, die nur sehr wenig zum Klimaschutz beitragen. Sei es aus Unwissenheit oder einfach nur zur Gewinnmaximierung. Möglichst billig bauen und möglichst teuer verkaufen oder vermieten ist hier die Devise.

Im Bereich Wohnungsbau müssen wir heute jedoch neue Wege gehen. 40% der Energie in Europa wird zum Beheizen von Gebäuden benötigt. Die deutschen Privathaushalte verbrauchen über 70% der Energie für die Heizung. Der deutsche Wald ist den Mengen an CO2 nicht gewachsen, die durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe entstehen (siehe CO2-Tabelle). Gerade einmal ca. 32% der Fläche Deutschlands sind mit Wald bedeckt. Nur um das CO2 aufzunehmen, das heute bei der Verbrennung Fossiler Brennstoffe in Deutschland neu entsteht, und das die Ozeane nicht aufnehmen können, müssten 143% der Fläche Deutschlands mit Wald bedeckt sein.

Wir haben eine große Verantwortung für die Umwelt, denn wir leben auf Kosten anderer Länder. Darüber hinaus zerstören wir Stück für Stück die Lebensgrundlage auf unserem Planeten. Die Herausforderung der nächsten Jahre ist somit, genügend neue bezahlbare Wohnungen zu bauen und gleichzeitig den Ausstoß von CO2 so stark zu senken, dass der deutsche Wald alleine genügt um das in Deutschland ausgestoßene CO2 zu binden.

Ein wichtiger Pfeiler einer möglichen Strategie ist der Bau von Passivhäusern. Für Passivhäuser besteht die Anforderung, ein behagliches Innenraumklima ohne separates Heizsystem und ohne Klimaanlage zu erreichen. Dazu ist ein Jahresheizwärmebedarf von maximal 15 kWh/m²a erforderlich. Gerade größere Gebäude sind sehr leicht als Passivhaus zu realisieren. Neben dem Minimieren von Wärmeverlusten über die Gebäudehülle und die Fenster werden auch Wärmeverluste beim Lüften dramatisch reduziert. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung in Passivhäusern haben einen Wirkungsgrad von mindestens 90%. Sie sorgen im Winter für eine konstante Versorgung mit mindestens 17°C warmer Frischluft und halten Verunreinigungen und Pollen draußen.

Ein Teil der benötigten Restwärme wir durch innere Wärmequellen wie die Bewohner selber, den Kühlschrank usw. bereitgestellt. Ein weiterer Teil wird durch passive solare Gewinne erzeugt. Die darüber hinaus noch benötigte Restwärme ist so gering, dass auf eine herkömmliche Heizungsanlage verzichtet werden kann. Kleinstwärmepumpen, elektrische Nachheizregister in Lüftungsanlagen oder ähnliches genügen um für durchgehend angenehme Temperaturen zu sorgen und die Wohnqualität zu steigern. Die höheren Kosten der Außenhülle werden durch die eingesparten Kosten der Heizungsanlage kompensiert. Die Wartung der Geräte ist einfach. Die Abrechnung mit Mietern oder Wohnungseigentümern gestaltet sich leicht und übersichtlich.

Für den Bau der Außenwände empfiehlt sich das Wandbausystem von isorast. Die Neopor-Schalungselemente erreichen je nach Wandstärke einen U-Wert bis 0,10 W/m²K bei einer wärmebrückenfreien Bauweise. Sie lassen sich kinderleicht und schnell direkt auf der Baustelle zusammenstecken und werden anschließend mit oder ohne Bewehrung mit Beton gefüllt. Der Betonkern erfüllt alle Anforderungen der Statik, die Neopor-Dämmung hält die Wohnungen im Sommer kühl und im Winter warm. Die formschlüssige Verbindung zwischen Betonkern und Dämmung garantiert bei normaler Nutzung eine lebenslange Funktion und Haltbarkeit der Dämmung.

Modernste Passivhaus-Technik in Verbindung mit modernen, hochdämmenden Wandsystemen wie z.B. isorast bilden die Basis, um ausreichend bezahlbare Wohnungen und wirklichen Klimaschutz zu vereinen. Bauherren und Bauträger haben jetzt die Verantwortung, diese Herausforderung anzupacken und mit Klugheit und Intelligenz ihren Teil dazu beizutragen um diese Vision zu verwirklichen.

  

"Passivhäuser sind mehr als einfach nur Energiesparhäuser. Das Passivhaus-Konzept ist ein umfassender Ansatz für preiswertes, qualitativ hochwertiges, gesundes und nachhaltiges Bauen",
so Prof. Dr. Feist, Leiter des Passivhaus-Instituts in Darmstadt.

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